Ja zu mehr bezahlbaren Wohnungen

Am 9. Februar 2020 stimmen wir national über die Initiative “Mehr bezahlbare Wohnungen” ab. 
Seit 2005 sind die Mieten gemäss Mietpreisindex um über 17 Prozent gestiegen, viel stärker als die Teuerung und die Löhne. Da die Mietkosten meist der grösste Ausgabenposten sind, belasten steigende Mieten das Haushaltbudget stark. Der Renditehunger der Spekulanten führt dazu, dass Mieter*innen in der Schweiz viel zu hohe Mieten bezahlen: Bei gewinnorientierten Mietverhältnissen sind die Mieten im Schnitt deutlich höher als bei gemeinnützigen Wohnungen. Der Unterschied macht jährlich ganze zwei Monatsmieten aus. In Kernstädten sind es sogar drei Monatsmieten.
Die Initiative sorgt dafür, dass der gemeinnützige Wohnungsbau gefördert wird. Denn Wohnbaugenossenschaften bauen bedürfnis- statt renditeorientiert, bieten eine hohe Wohnsicherheit und sorgen für eine gute soziale Durchmischung. Ihre Bewohnerinnen und Bewohner verbrauchen im Schnitt weniger Wohnfläche und tragen somit zu einem haushälterischen Umgang mit dem Boden bei. Zudem verlangt die Initiative, dass Sanierungen nicht zum Verlust von preisgünstigen Mietwohnungen führen. Öffentliche Fördergelder müssen mithelfen, energetische Sanierungen für die Mieter*innen finanziell tragbar zu machen. Dank einem JA zur Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» entstehen mehr gemeinnützige Wohnungen.
www.bezahlbare-wohnungen.ch

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